Zimbra Collaboration - Voraussetzungen

Zimbra Collaboration 8.6 – Voraussetzungen

In Linux, Anleitungen by Kevin MaschkeLeave a Comment

Wie ich in meinem ersten Eintrag über Zimbra Collaboration erklärt hatte, werde ich ein paar Artikel nutzen um über die Voraussetzungen, Installation und Konfigurationsschritte von Zimbra zu reden, und um diese Serie weiterzuführen, werde ich diesen Eintrag den Voraussetzungen von Zimbra Collaboration 8.6 widmen.

Dependenzen für Zimbra Collaboration

Als erstes müssen wir einige Dependenzen installieren die notwendig sind um Zimbra nutzen zu können. Dafür benutzen wir den folgenden Befehl:

sudo apt-get install libgmp10 libperl5.18 libaio1 unzip pax sysstat sqlite3 wget

Sobald die Dependenzen installiert sind ist der nächste schritt das Netzwerk vom Server einzustellen.

Netzwerk Konfigurierung

Wie bei jedem Server, wollen wir möglicherweise eine manuelle Netzwerkeinstellung haben. Am besten ist es eine feste und statische IP zu haben anstatt von einer die von dem DHCP zugewiesen wurde, da wir so vermeiden können das nach einiger zeit oder irgend ein neustart der Server eine neue IP bekommt und wir die Verbindung zu dem Server verlieren und so auch das Mail aufhört zu funktionieren. Es ist auch möglich den DHCP Server so einzustellen das dieser dem Mailserver immer die gleiche IP zuweist, aber trotzdem ist es zu empfehlen eine statische IP zu haben.

Hostname

Als erstes schauen wir uns die /etc/hostname Datei an. Diese Datei enthält den Namen der Maschine so wie wir den Server nennen wollen. Die Datei enthält nur einen namen mit dem man den Server einfach identifizieren kann (vor allem wenn man eine große menge an Servern hat). Sollte der Server nur als Mailserver für ein Domain oder Kunden benutz werden, kann man etwas simples wie „Mail„, „MailServer“ oder „mail.domain.com“ nutzen. Um die Datei zu öffnen und ändern können wir zum beispiel VIM, NANO oder irgendein anderen Texteditor benutzen. Ich persönlich bin an VIM gewöhnt:

sudo vim /etc/hostname
MailServer

Hosts

Sobald der Server Name eingerichtet ist müssen wir the /etc/hosts Datei öffnen und ändern. Es ist wichtig diese Datei nicht mit der Hostname Datei zu verwechseln. In der Hostname Datei geben wir den Namen vom Server ein, und in der Hosts Datei geben wir die Domains ein unter denen der Server erreichbar sein soll. Wir öffnen also die Datei:

sudo vim /etc/hosts

Und finden etwas ähnliches wie:

127.0.0.1       localhost
127.0.1.1       MailServer.example.com   MailServer

Under diesen zwei Zeilen werden wahrscheinlich auch ein paar weitere erscheinen die IPv6 gewidmet sind, aber die können wir ignorieren weil diese uns im Moment nicht betreffen. Direkt unter den ersten zwei Zeilen und vor den IPv6 Zeilen fügen wir die IP und die Domains ein auf die wir möchten das der Server antwortet und erreichbar ist:

192.168.1.2   mail MailServer mail.MailServer.com mail.dominio.com

Sollte der Server mehrere IPs haben, werden diese jeweils in einer neuen Zeile eingefügt.

Manuelle IP / Netzwerk Einstellung

Nachdem die Hosts und Hostname Dateien bearbeitet wurden ist der nächste schritt die IP Konfiguration manuell einzurichten. Dafür müssen wir die /etc/network/interfaces Datei bearbeiten:

sudo vim /etc/network/interfaces

Wenn wir die Datei öffnen werden wir sehen das diese schon ein paar Zeilen enthält, sofern wir Ubuntu mit einer DHCP Einstellung installiert haben:

# This file describes the network interfaces available on your system
# and how to activate them. For more information, see interfaces(5).

# The loopback network interface
auto lo
iface lo inet loopback

# The primary network interface
auto eth0
iface eth0 inet dhcp

Esta configuración debería ser suficiente para cualquier estación de trabajo o cualquier servidor de pruebas, pero para un servidor que va a ser usado en un entorno de producción, deberemos establecer una configuración manual. Para ello, comentamos las siguientes líneas:

Diese Einstellung sollte für jede Arbeitsstation oder Testserver reichen, aber für einen Server der in einer Produktionsumgebung benutzt werden soll, müssen wir eine manuelle Konfiguration benutze. Dafür kommentieren wir die folgenden Zeilen aus:

#auto eth0
#iface eth0 inet dhcp

Und fügen die folgenden Zeilen hinzu und versichern uns dass die IP korrekt und teil unseres Netzwerks sind:

# Static IP
auto eth0
iface eth0 inet static
        address 192.168.1.2
        netmask 255.255.255.0
        gateway 192.168.1.1
        dns-nameservers 8.8.8.8

dns-nameservers 8.8.8.8 kann durch jeden gewünschten DNS Server ausgetauscht werden. In diesem Fall benutzen wir die DNS Server von Google.

Sofern alle Änderungen beendet sind, können wir diese übernehmen. Der einfachste Weg dafür ist es den Server neuzustarten. Das können wir mir einem der folgenden Befehle:

sudo reboot

Oder:

sudo shutdown –r now

WICHTIG: Es ist wichtig sicherzustellen das alle Änderungen korrekt sind. Sollte es ein Fehler geben werden wir mit dem Neustart die Verbindung zu dem Server verlieren und es wird nötig sein eine andere Methode zu nutzen um Zugriff zu bekommen und den Fehler zu korrigieren (wie zum beispiel durch vSphere oder irgend ein KVM).

Und hiermit ist der erste Teil der Voraussetzungen für die Zimbra Collaboration 8.6 Installation beendet. In dem nächsten Eintrag werden wir sehen wie man DNSMasq installiert und Konfiguriert um diesen mit Zimbra zu integrieren.

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